Was gibt es neues?

 

Ermutigung für diese spezielle Zeit

 

In dieser Zeit, wo persönliche Kontakte massiv eingeschränkt sind und auch bleiben müssen, suchen wir nach anderen Wegen der Verbundenheit – auch im Hinblick auf das sakramentale und kirchliche Leben.

Es ist wichtig, dass wir in persönlicher Verantwortung Sorge tragen für unsere Angehörigen. Diese müssen wir jetzt zuerst schützen, besonders wenn sie zu einer vulnerablen Gruppe gehören.

 

Was das sakramentale und kirchliche Leben betrifft, kann man den objektiven, sakramententheologischen Aspekt unterscheiden vom subjektiven, spirituellen:

 

  • Objektiv gilt, dass Gott der Herr seine Gnaden zwar an die Sakramente gebunden hat, dass er selbst aber nicht daran gebunden ist. Deshalb sagt die Kirche, dass in außerordentlichen Situationen das innere Verlangen nach dem Sakrament (das „votum sacramenti“) dem tatsächlichen Sakramentsempfang weitgehend gleichzusetzen ist, insofern z.B. ein Katechumene, der in der Taufvorbereitung stirbt, dennoch dann wie ein Getaufter zu gelten hat. So gesehen kann die „geistliche Kommunion“ bzw. das Verlangen nach der Mitfeier der hl. Messe bzw. auch der mit wahrer Reue über die eigenen Sünden verbundene Wunsch nach dem Empfang des Bußsakraments auf gewisse Weise all jene Gnaden vermitteln, die wir sonst auf ordentlichem Weg durch die Sakramente empfangen.

 

  • Subjektiv und spirituell ist es für viele ein großes Opfer und eine massive Einschränkung, wenn die ordentlichen Wege der Heilsvermittlung in den Sakramenten durch physische Präsenz jetzt nur erschwert zugänglich sind. Hier kann es sicher helfen, sich per TV, Radio oder Internet-Streaming mit der hl. Messe zu verbinden. Auch kann man sich von Priestern, die man kennt, ausdrücklich in die hl. Messe mit einschließen lassen.

 

Was sog. Dispensen betrifft, so haben die österreichischen Bischöfe generell eine Dispens für die Erfüllung des Sonntagsgebotes durch die physisch kaum realisierbare Mitfeier der hl. Messe erteilt, solange dieser Zustand andauert.

 

Halten wir durch und ermutigen wir alle unsere Verwandten, Freunde und Bekannten in der Weise, dass all dies zwar eine massive Prüfung darstellt, aber zugleich niemand einen geistlichen Schaden leiden wird, der weiterhin auf Gott vertraut und zu ihm betet, so gut das eben möglich ist! Mit vielen Segenswünschen, Pfrm. Florin Farcas

 

Brief des Generalvikars Nikolaus Krasa zum Thema Coronavirus

Liebe Pfarrgemeinde,

zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat der Bundeskanzler die Spitzen der anerkannten Kirchen- und Religionsgemeinschaften am heutigen Donnerstag zu einer Beratung eingeladen. Seitens der katholischen Kirche hat Kardinal Schönborn als Vorsitzender der österreichischen Bischofkonferenz teilgenommen. Dabei wurden den Kirchenvertretern von Seiten der Regierung die Expertise und aktuellen Erkenntnisse zum Coronavirus vorgelegt. Aufgrund der jüngsten Situation wurden gemeinsam Maßnahmen vereinbart.

 

Daher ordnet der Erzbischof von Wien für seine Diözese folgendes an:

·         Versammlungen aller Art (in geschlossenen Räumen und im Freien) bedeuten ein hohes Übertragungsrisiko und sind bis auf weiteres abzusagen.

·         Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Doch die Kirche hört nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern. Die Priester sind aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die Gemeinde und für die Welt zu feiern. Die Gläubigen sind eingeladen, über Medien teilzunehmen (Radio, Fernsehen, Onlinestream,..) und sich im Gebet zuhause anzuschließen.

·         Sämtliche aufschiebbare Feiern (Taufen, Hochzeiten, etc.) sind zu verschieben.

·         Begräbnisse sollen im kleinsten Rahmen und nur am Grab, bzw. außerhalb des Kirchenraumes stattfinden. Das Requiem, bzw. andere liturgische Feiern im Zuge des Begräbnisses, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

·         Weitere Versammlungen (Gruppenstunden, Sitzungen, Sakramentenvorbereitungen, Bibelkreise, Gebetsrunden, Exerzitien,…) sind abzusagen.  

·         Kirchen sind zum persönlichen Gebet tagsüber offen zu halten.

 

Diese Anweisungen sind den Gläubigen verpflichtend am kommenden Sonntag im Gottesdienst, durch Aushang im Schaukasten und über die pfarrlichen Medien mitzuteilen.

Es ist mir bewusst, dass dies schwerwiegende Maßnahmen sind, die wir nicht leichtfertig treffen. Bei all dem geht es darum, vor allem die Gruppe der alten und kranken Menschen zu schützen, die am meisten gefährdet sind. Die Maßnahmen sind Ausdruck einer recht verstandenen christlichen Selbst- und Nächstenliebe. Wir als Kirche hören nicht auf, für die Sorgen und Nöte der Menschen in verantwortungsvoller Weise da zu sein, für sie zu beten und die Eucharistie zu feiern, gerade in dieser schwierigen Situation.

Mit freundlichen Grüßen, Nikolaus Krasa, Generalvikar

  

Renovierung Kapelle in Haschendorf und Pfarrkirche Ebenfurth

Die Kapelle zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Haschendorf und die Pfarrkirche St. Ulrich in Ebenfurth sind unsere Gotteshäuser, in dem wir unserem Herrn in der Heiligen Messe in besonderer Weise begegnen, in dem wir Ostern und Weihnachten und unsere anderen kirchlichen Feste feiern. In der Kirche werden die Kinder getauft, kommen Kinder zur Erstkommunion, werden die Jugendlichen gefirmt, werden Paare getraut und unsere Verstorbenen verabschiedet. 

Die Kapelle in Haschendorf soll ein neues Dach bekommen und der Turm neu angestrichen werden. Die kosten für dieses Projekt belaufen sich auf 25.350 €.

Nachdem unsere Pfarrkirche St. Ulrich seit ihrer Außenrenovierung so prächtig geworden ist, steht nun die dringend notwendige Innensanierung an. Es gibt Putzschäden durch aufsteigende und eindringende Feuchtigkeit; teilweise Rissschäden im Gewölbe und Mauerwerk; durch Bewitterung teilweise oder stärker beschädigte Holztüren bei der Sakristei und Choraufgang; der Innenputz blättert an manchen Stellen stark ab. Die Elektroinstallationen, die Stromleitungen sind veraltet und bieten nicht mehr die gebotene Sicherheit. Die Kirchenbeleuchtung ist auch schwach und an manchen Stellen gar nicht genügend. Im Kirchendach gibt es einen Mauerschaden und Riss, wie auch einen Schaden beim Regenwasserkanal, die dringend behoben werden müssen. Die Kosten belaufen sich auf gering geschätzt 400.000€.

Für die Kapelle in Haschendorf bekommen wir einen Zuschuss von der Diözese in der Höhe von 7.000 €; bei der Stadtgemeinde und beim Land haben wir um eine finanzielle Unterstützung angesucht.

Für die Pfarrkirche Ebenfurth wollen wir heuer den Kanal, den Schaden am Mauerwerk, die Elektroinstallationen und wenn es möglich ist, die Anschaffung einer neuen Kirchenbeleuchtung in Angriff nehmen. Für dieses Projekt in der Höhe von ca. 60.000 € sind einen Zuschuss von der Erzdiözese Wien in der Höhe von 12.000 € und einen Beitrag von 4.000 € vom Patronatsherr DI Hubertus Suttner bereitgestellt. Somit sind ca. 59.000€, die von uns, von der Pfarre für die Kapelle in Haschendorf und für die Pfarrkirche in Ebenfurth, aufzubringen sind.

 

Erhalten wir unsere Wahrzeichen! Erhalten wir unsere Gotteshäuser! 
Tragen wir unseren Teil bei durch unsere Spenden!

 

Das Spendenkonto lautet: Pfarre Ebenfurth Kirchenrenovierung
IBAN: AT71 4300 0402 2026 0000