Ausflug der Firmlinge nach Wien

 

Am weißen Sonntag, den 3. April war unsere Firmgruppe in Wien unterwegs. 

 

Die kleine, aber fröhliche Gesellschaft aus sechs Personen, inklusive dem Firmbegleiter, Diakon Slava, hatten an dem Nachmittag nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt zu erkundigen, sondern auch viele geistliche Aspekte einer Pilgerreise zu erleben.

 

Erster Punkt auf dem Programm war die Besichtigung der Malteserkirche in der Kärntnerstraße. Sie war leicht an dem achteckigen Kreuz zu erkennen, mit dem auch unsere Ebenfurther Kirche verziert ist. Die gemeinsame Geschichte des Ordens in Österreich wurde uns hier klarer. Außerdem gab es hier Ruhe zur persönlichen Gewissensforschung.

 

Die zweite Station der Reise war - fast selbstverständlich am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit der Stephansdom mit der Heiligen Pforte. Wir wollten die Gnade der Barmherzigkeit empfangen und schenken, und auch zu unserem Glauben stehen. So beteten wir daher das apostolische Glaubensbekenntnis gemeinsam am Wiener Neustädter Altar, vor dem Haupttabernakel des Domes.

 

Viele haben für sich die Anbetungskapelle rechts vom Haupteingang entdeckt, die in den Strahlen des Sonnenuntergangs glänzte. Wir haben auch für eine Weile dort unsere Knie gebeugt, um Jesus Danke zu sagen. Viele haben den Raum als Ort der besonderen Gnade empfunden, wo man „leicht und schön beten“ kann.

 

Unser weiterer Weg führte durch den Wiener Graben zum Schottenstift. Dort könnten wir die Dreifaltigkeitssäule bewundern und mit unserer in Ebenfurth vergleichen.

 

Vor dem Tor der Benedektinerabtei Schotten wartete schon ein junger Priester, Pater Sebastian Max Hacker, OSB auf uns. Der Mönch unterrichtet auch am Schottengymnasium Russisch und Religion. Er selbst stammt aus Wien und hat als junger Mann ebenfalls das Gymnasium im Stift besucht.

 

Pater Sebastian führte uns durch die Kirche. Er zeigte uns auch die Krypta und erzählte uns die Geschichte des Klosters und der berühmten Marienstatue mit dem Jesuskind. Und während er uns auf der Orgel einen Choral vorspielte, durften unsere Firmlinge die Register ein- und ausziehen und erkundeten so die ganze Palette des Klanges.

 

Als erfahrener Schulbeichtpriester erteilte Pater Sebastian, an diesem besonderen Tag - am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit schließlich allen das Sakrament der Versöhnung mit Gott (Buße). Mit der Erfahrung der Liebe Gottes gestärkt, kam noch mehr Freude und Begeisterung in der Gruppe auf!

 

Mit Eis und Kaffee ließen wir den Tag ausklingen.

Wir freuen uns schon auf den 8. Mai, den Tag, wenn Prof. Dr. Josef Weismayer zur Firmung kommt!

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